Dezember 2017

Lieber Theaterbesucher!

In „Musenküsse“ von Mason Currey las ich:

Einstein emigrierte 1933 in die Vereinigten Staaten, wo er bis zu seiner Pensionierung 1945 eine Professur an der Princeton Universität innehatte. Sein Tagesablauf dort war nicht besonders aufregend. Zwischen 9.00 und 10.00 Uhr frühstückte er und überflog die Zeitungen. Gegen 10.30 Uhr brach er nach Princeton auf. Bei gutem Wetter ging er zu Fuß, sonst ließ er sich von einem Wagen der Universität abholen. Er arbeitete in seinem Büro bis 13.00 Uhr, kehrte zum Mittagessen um 13.30 Uhr nach Hause zurück, hielt ein Nickerchen und trank einen Tee. Den Rest des Tages verbrachte er zu Hause, wo er weiterarbeitete, Besuch empfing und sich um die Post kümmerte. Um 18.30 Uhr wurde zu Abend gegessen; danach arbeitete und schrieb Einstein weiter. 
Trotz seines unauffälligen Alltags war Einstein in Princeton berühmt – nicht nur für seine wissenschaftlichen Leistungen, sondern auch für seine Geistesabwesenheit und sein unordentliches Äußeres. Um den Friseur zu sparen, ließ er sein Haar wachsen; außerdem verzichtete er auf Socken und Hosenträger, die ihm überflüssig erschienen. Auf seinem Arbeitsweg lauerten ihm oft Einheimische auf, die den großen Physiker kennenlernen wollten. Ein Kollege erinnerte sich: „Einstein posierte auf Wunsch des Wegelagerers mit dessen Frau, Kindern oder Enkelkindern und wechselte ein paar warme Worte mit ihm. Dann ging er weiter, schüttelte den Kopf und sagte: Hat der alte Elefant mal wieder seine Kunststückchen vorgeführt.“

Im Wortkino führen wir Ihnen im Advent, an Weihnachten, zwischen den Jahren, an Silvester, an Neujahr und im neuen Jahr wieder unsere Kunststückchen vor. Wir erwarten Sie datumsabhängig um 16.00, 17.00, 18.00, 19.00 oder 20.00 Uhr und freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Eilts

Empfehlung:

Premiere
Am Freitag, den 17. November 2017 zeigen wir um 20.00 Uhr
Theodor Storm
Zum 200. Geburtstag einen Dichter erleben
„Vergessen und vergessen werden - wer lange lebt auf Erden, der hat wohl diese beiden zu lernen und zu leiden.“ Der Dichter dieser Zeilen Theodor Storm ist am 14. September 1817 in Husum geboren und am 4. Juli 1888 in Hademarschen gestorben.

Der aktuelle Spielplan steht für Sie unter www.wortkino.de für Sie bereit.

Wortkino/Dein Theater unterwegs:

Silvester
Am Sonntag, den 31. Dezember 2017 um 19.00 Uhr zeigen wir
Durst, eine Stimme der Natur
Hunger und Durst - Kauen und Verdauen - Trinken und Torkeln
im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle/Schillersaal
Karten erhalten Sie ausschließlich über den
Easy Ticket Service (07 11) 2 55 55 55 und an den Easy-Ticket-Verkaufsstellen

Das Wortkino/Dein Theater zeigt weitere Gastspiele unter diesem Link.