Bazon Brock im Wortkino

Bazon Brock im Wortkino
Der Prophet kommt in die Stadt

Bazon Brock, geb. 1936 in Stolp/Pommern, Denker im Dienst und Künstler ohne Werk, ist emeritierter Professor für Ästhetik und Kulturvermittlung. In den 1960er Jahren entwickelte er die Methode des „Action Teaching“. Er repräsentiert das „Institut für theoretische Kunst, Universalpoesie und Prognostik“, und ist Gründer der Denkerei / Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen und Maßnahmen der hohen Hand mit Sitz in Berlin. 2014 wurde ihm die Honorarprofessur für Prophetie an der HBKsaar, Saarbrücken, verliehen.

www.bazonbrock.de

Portraitfoto: Lustmarsch durchs Theoriegelände, Frankfurt © Norbert Miguletz, 2006


Es hat sich herausgestellt, dass Kulturwissenschaftler, Ästhetiker, Philosophen und Künstler mitunter präzisere Voraussagen treffen als die IFO-Insitute, der Rat der Wirtschaftsweisen oder die professionellen Beratergremien der Werbebranche.

Bazon Brock lehrt uns Zutrauen zur eigenen Kraft des prophetischen Sprechens - der Bogen wird gespannt von den Propheten des Alten Testaments über die Universalpoesie zu den heutigen nobelgepriesenen Hochrechnern. Aus der Anthropologie soll insbesondere die Entfaltung antizipatorischer Kräfte dargestellt werden; aus der christlichen Theologie die Dialektik des apokalyptischen Denkens; aus den Kulturwissenschaften die Geschichte der Post-Mortem-Verfügungen; aus der Kunst- und Ästhetikgeschichte die Verfahren der Modellbildung und aus der Philosophie das Motiv des Vorlaufs zum Tode.


Gastvortrag
Dauer ca. 3 Std.