Bis in unsere Tage

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Kein Wissen ohne Glaube

Matthias Claudius, dem Dichter des Liedes „Der Mond ist aufgegangen“, zum 200. Todestag

Der Dichter eines der bekanntesten deutschen Volkslieder „Der Mond ist aufgegangen“ war und ist der Dichter des Himmels und der Erde, der Gestirne, des Lebens, des Todes, der Freude und der Trauer: die große Schau - das war seine Sache, für Kleinkram hatte er wenig übrig.

Matthias Claudius spielte Violoncello, Klavier und Orgel. Er beherrschte sieben Sprachen und besaß umfassende Kenntnisse in Geschichte und Literatur. Schreibend trat er in einer Vielfalt von Rollen auf: als Pastorensohn, Journalist, Naturfreund, Familienvater, Spaßvogel, Dichter, Denker, Theologe, Christ, Briefeschreiber, Kritiker, Rezensent, Übersetzer, Weggefährte und Freimaurer. Als Redakteur gehörte er zu den Begründern des modernen Journalismus. Arthur Schopenhauer, Søren Kierkegaard, Immanuel Kant, Joseph von Eichendorff, Kurt Tucholsky und Johann Gottfried Herder schätzen ihn. Karl Kraus nannte ihn den „allergrößten deutschen Dichter“. „Wir haben, von Johann Peter Hebel abgesehen, keinen zweiten Autor dieser Art in der deutschen Sprache“ (Wolfgang Frühwald).

Die intermediale Präsentation widmet sich dem Zeitgenossen Goethes, Schillers, Lessings, Haydns, Mozarts und Beethovens, dessen schmucklose Dichtung bis heute überzeugt.

mit Norbert Eilts
ein Programm von Hans Rasch und Norbert Eilts